Fluss- und Grünlandlandschaft

Tiere

Das Möhnetal ist Heimat des Eisvogels, der die naturnahen Steilufer der Möhne nutzt um seine Brutröhren anzulegen. Er macht sich durch einen hohen Pfiff bemerkbar und schießt wie ein Pfeil über die Wasseroberfläche der Möhne auf der Jagd nach Kleinfischen, wie z.B. Elritzen. Spannend zu beobachten ist auch die Wasseramsel, die deutlich durch ihren weißen Kehlfleck von der normalen Amsel zu unterschieden ist. Sie sitzt häufig wippend auf einem Stein und schießt dann über die Wasserfläche dahin oder taucht direkt unter die Wasseroberfläche um Wasserinsekten zu erbeuten.

Die Wasseramsel ist einer der wenigen Vögel, die tauchen kann. Auch die Gebirgsstelze ist regelmäßig an der Möhne zu beobachten. Sie unterscheidet sich von der Bachstelze insbesondere durch ihre gelbe Bauch- und Schwanzfärbung. Ein seltener, aufgrund seiner Gefiederfarbe „exotischer“ Gast, ist in den in der Möhneaue noch vorhandenen Auenwäldern der gelb-schwarze Pirol, dessen eindringlicher Ruf unverwechselbar ist.

Typisch für die struktureichen Siedlungslagen am Rand der Möhneaue von Allagen und Niederbergheim ist der Grünspecht, der als "Lachender Hans" vor allem am Allagener Friedhof immer wieder zu hören ist. In den Feuchtwiesen der Flusslandschaft der Möhne zwischen Allagen und Niederbergheim ist die Sumpfschrecke zu Hause.

Details:

  • Heimat des Eisvogels
  • Sumpfschrecke
  • Wasseramsel
  • Rotmilan
  • Elritze

Eisvogel

© Dr. Bernd Stemmer

Unterwasserwelten der Möhne

© Wolfgang Klein